Serious Games
Ein neuer Trend der Spielebranche
Computerspiele machen einsam, aggressiv oder fördern Eigenbrötlertum und soziale Inkompetenz. So lauten zumindest die Kritik und die gängigen Vorurteile.
Aber was ist, wenn die Spielunterhaltung schlau macht und den Blick für
globale Umweltprobleme, Wirtschaft oder auch Politik schärft?
„Serious games“
heißt ein aktueller Trend in der Online-Spielindustrie. Damit sind
Spiele gemeint, die nicht primär der Unterhaltung dienen, sondern
Lerninhalte transportieren. Auch im Hörsaal könnte die Daddelei auf dem
Computer demnächst Einzug halten.
Die Einstellung, dass „lernen
wehtun muss“ ist veraltet. Serious Games wollen einem jungen Publikum
trockenen Lernstoff auf eine lockere Art nahe bringen.
Aber Serious Games umfasssen nicht nur Lernspiele für die Schule,
sondern die Bandbreite ist riesig. Sie sind in jedem erdenklichen
Bereich einsetzbar: Wirtschaft, Advertising, Medizin und in
politisch-gesellschaftlichen Bereichen.
Metropolis trifft
Deutschlands erste Professorin für Gamedesign, Programmierer und
Anwender, um diesem neuen Trend der Gameindustrie auf den Zahn zu
fühlen.
Ein Beitrag über Serious Games von Rick Minnich von Arte.tv.


















